Google I/O 2016 | PXLMAG Themenserie

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Seit acht Jahren präsentiert Google auf der Entwicklerkonferenz I/O seine Neuerungen und Visionen. Auch in diesem Jahr hatte der Konzern aus Mountain View wieder viele Konzepte und Produkte für die Zukunft im Gepäck.

Google I/O. Mittlerweile ist dieser Name wie ein Fels in der Brandung der Technikkonferenzen. Die begehrten Tickets sind oft innerhalb kürzester Zeit ausverkauft. I/O, das steht für input/output, die Basis aller elektronischen Kommunikation. Input liefert der Konzern den Entwicklern, die in Sessions mit Google-Angestellten Praktiken, Neuerungen und Ideen vorgestellt bekommen, um ihre Produkte auf dem schnell veränderlichen digitalen Markt voranzubringen. Output bekommt die Außenwelt präsentiert.

Seit 2008 findet die I/O im Moscone Center in San Francisco statt, dort, wo auch andere Großkonzerne aus dem Silicon Valley ihre eigenen Entwicklerkonferenzen abhalten. Für gewöhnlich fällt der Termin in den Mai, jeweils zwei Mal fand sie Ende Juni und Ende März statt. Die wichtigsten Themen sind seit je her das mobile Betriebssystem Android, die Suchmaschine selbst sowie die eigenen Anwendungen wie Google Maps. Seit 2009 kommt mit dem eigenem Browser Chrome und dem davon abstammenden PC-Betriebssystem Chrome OS eine weitere Instanz dazu, seit 2011 spielt das Google Play Ökosystem eine weitere wichtige Rolle.

Dieses Jahr änderte Google den Schauplatz, die Themen blieben die Gleichen. Im Shoreline Amphitheatre, keine 10 Minuten Fußweg vom Hauptquartier Googleplex, fand die Keynote zum ersten Mal Open-Air statt, die Sessions erstreckten sich ab dem 18. Mai über drei Tage.

Die wichtigsten Ankündigungen betreffen Android, den Einzug des Play Stores für Chromebooks und den Ausbau des Kontextdienstes Google Now zum persönlichen Assistenten, Google Assist.

Mit Allo und Duo stellt Google zwei weitere Messenger-Dienste vor, mit Google Home kontert der Konzern den den Bemühungen anderer Technikkonzerne und will ins Smart Home einziehen. Virtual Reality spielt ebenfalls eine große Rolle, mit Daydream wird Entwicklern eine Plattform auf Android-Geräten geboten, um eigene VR-Anwendungen zu schaffen. Die Freidenker der ATAP-Division, kurz für "advanced technologies and projects" meldeten sich mit drei schon bekannten Projekten – Soli, Ara und Jacquard – zurück. 


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Diese Serie ist abgeschlossen.
Letzte Bearbeitung: 14.06.2016
Event vom 18.05.2016