Seit circa einem Monat bin ich nun Besitzer des Amazon Echo, besser gesagt des Amazon Echo Dot. Mit dem Kauf des Geräts betrete ich Neuland und beginne für mich persönlich auch zum ersten Mal das Thema Smart Home.
Ich möchte die Chance nutzen und aus meinen Erfahrungen mit dem System eine kleine Serie machen „Chris & Alexa“. Im ersten Teil dieser Serie soll es aber zunächst um das Gerät an sich und dessen Basis-Funktionen gehen.

1. Lieferumfang und Einrichtung

Chris_Alexa_Unboxing

Amazon Echo Dot im Unboxing

Der Inhalt der schlicht gehaltenen, schicken Verpackung ist überschaubar. Neben dem Echo Dot an sich, bekommt man noch ein bisschen Papierkram, ein USB-Netzteil und ein MicroUSB Kabel. Das war es dann auch schon.

Die Einrichtung ist simpel

Echo Dot mit dem Strom verbinden, Taste gedrückt halten, App öffnen, WLAN Netzwerk auswählen und WLAN-Passwort eingeben, fertig.
Der Dot verweist aber, nachdem er mit Strom versorgt ist, auch per Ansage auf die App, welche die einzelnen Schritte gut verständlich und mit Bildern erklärt.
Hier möchte ich noch erwähnen, dass der Dot per Micro USB mit Strom versorgt wird. Es wird also kein besonderes Netzteil benötigt. Bei mir findet der Dot Platz an einem Anker 4-Port USB Ladegerät. Somit kann ein beliebiges Kabel verwendet werden und es wird bei mir keine weitere Steckdose belegt.
Und was kann das kleine Teil jetzt?

2. Basis-Funktionen des Echo Dot

Zuerst einmal zur Hauptfunktion: Der Echo Dot „redet“ mit dir.
Wenn man „Alexa„, so heißt der Assistent von Amazon, per Aktivierungswort ruft und dann etwas sagt, bekommt man eine Antwort oder es wird die gewünschte Funktion ausgeführt. Das Aktivierungswort lässt sich auch ändern, beispielsweise in „Echo“ oder „Computer“, ich bleibe aber bei „Alexa“. Das war es auch grundlegend schon, denn „mehr“ kann der kleine Kasten nicht.
Was ich noch erwähnen möchte sind die Tasten und LEDs am Gerät. Zuerst einmal die Tasten, der Dot verfügt über 4 davon, übersichtlich, aber ausreichend: „lauter“, „leiser“, „Mikrofon aus“, „Aktion“. Selbsterklärend lässt sich mit den „lauter/leiser“ Tasten die Lautstärke anpassen. Diese ist in 10 Stufen regelbar. Dies funktioniert aber nicht nur über die Tasten selbst, sondern auch per Sprachkommando oder per App. „Mikrofon aus“ lässt den Echo nicht mehr zuhören, er reagiert also auch nicht mehr auf das gewählte Keyword. Die Aktionstaste wiederum spart euch das Aktivierungswort und lässt euch direkt euren „Befehl“ sagen. Dies ist zum Beispiel sehr praktisch, falls der Dot selbst laute Musik abspielt und euch dann schlecht verstehen kann.
Chris Amazon Alexa Echo Dot Smart Home

„Alexa, wie wird das Wetter heute?“

Der gesamte Dot ist von einem Lichtring umgeben. Dieser zeigt euch verschiedene Informationen an. Durch einen sich füllenden weißen Kreis wird die Lautstärke beim Ändern angezeigt. Wurde der Dot durch das Aktivierungswort aktiviert, zeigt er euch das mit einem blauen Kreis an, zusätzlich wird in eure Richtung ein hellerer Abschnitt beleuchtet. Der Dot erkennt also, aus welcher Richtung ihr mit ihm redet. Hat der Dot ein Kommando verstanden und verarbeitet dies, pulsiert das blaue Licht.
Zusätzlich treten noch die Farben orange und rot auf. Orange leuchtet der Dot bei der Einrichtung, rot bekam ich zu sehen als es Verbindungsprobleme mit dem Amazon Server gab (diese ließen sich durch einen Neustart schnell lösen).

3. Der Lautsprecher und die Mikrofone

Bei einem Gerät, dessen Hauptfunktion das Verstehen und Wiedergeben von Sprache ist, sollten die verbauten Mikrofone und Lautsprecher natürlich dementsprechend gut sein.
Schauen wir uns zuerst den Lautsprecher an: Im Gegensatz zum größeren Echo Modell, ist beim Echo Dot nur ein kleinerer Lautsprecher verbaut. Dieser klingt aber, selbst bei höchster Lautstärke, grundsolide und klar. Natürlich ist die Basswiedergabe bei einem derart kleinen Gerät nicht besonders gut, insgesamt aber muss ich sagen, dass ich mit dem verbauten Lautsprecher zufrieden bin. Ob der ein oder andere Befehl, Radio, Spotify oder Sonstiges, meistens blieb ich beim internen Lautsprecher.
Anfangs wollte ich den Dot per Klinke an einen größeren Lautsprecher anschließen, da ich aber durch den verbauten Lautsprecher überrascht wurde, benutzte ich dann doch meistens doch den integrierten Lautsprecher des Dot. Falls ich doch einmal mehr Sound benötige, lässt sich außerdem schnell ein Lautsprecher per Bluetooth koppeln.
Nachdem wir uns jetzt mit der Soundwiedergabe beschäftigt haben, wie sieht es mit der Spracherkennung aus?
Amazon sagt dazu: „Unter dem Lichtring befinden sich sieben Mikrofone, die über Richtstrahltechnologie und Geräuschunterdrückung verfügen. Dank der Fernfeld-Spracherkennung hört Amazon Echo Dot Ihre Fragen aus jeder Richtung – sogar in lauter Umgebung oder wenn Musik läuft.“ Und ich kann nur sagen, das ist kein leeres Werbeversprechen, der Dot hat richtig gute „Ohren“. Lediglich bei lauter Musikwiedergabe muss man selbst auch ein wenig lauter reden, ansonsten gibt es keine Probleme mit der Spracherkennung. Sie funktioniert einfach gut.

4. Funktionen des Echo Dot

Der Dot verfügt über verschiedenste Basisfunktionen und lässt sich per sogenannten Skills, eine Art Apps für das Gerät, um Funktionen erweitern. Da es zahlreiche dieser Funktionen gibt, möchte ich im Folgenden nur auf die Standardfunktionen eingehen. Weitere Skills werde ich in einem weiteren Teil der Serie vorstellen.
Die meistgenutzte Funktion ist bei mir eindeutig Spotify. Nachdem man sein Spotify Konto in der Alexa App verknüpft hat, ist ein einfacher Befehl wie „Alexa starte Spotify“ ausreichend um eure Musik zu hören. Natürlich können auch Interpreten, Playlists, Alben und Titel direkt gestartet werden.
Auch Radio hören ist mit dem Dot kein Problem, einfach „Alexa spiele ‚Radioname'“ und schon wird über TuneIn euer Wunschradio abgespielt. Hörbücher funktionieren über Audible und falls man kein Spotify hat, kann man Musik natürlich auch über den Amazon eigenen Dienst hören.
Der Echo Dot verfügt auch über eine Einkaufs- und eine To-Do-Liste, denen ihr per Sprachkommando Einträge hinzufügen könnt. Auch eine Tageszusammenfassung gibt es, diese besteht aus dem Wetter für euren Ort und euren Kalendereinträgen, auch euer Google Kalender lässt sich damit verknüpfen. Diese Zusammenfassung könnt ihr mit Diversen Skills auch noch erweitern und auf euch anpassen. Eine wirklich praktische Funktion ist der eingebaute Wecker, so könnt ihr mit einem einfachen Satz euren Wecker stellen und Alexa begrüßt euch morgens mit dem in der App konfigurierten Benachrichtigungston.

5. Fazit

Für einen Preis von circa 60€ ist der Amazon Echo Dot ein super Gerät. Er ist gut verarbeitet, der Lautsprecher klingt für die Größe gut und er ist sehr flexibel einsetzbar.
Hier findet ihr den Dot auf Amazon.
 Wer Interesse an der Welt der Sprachassistenten hat, sollte hier auf jeden Fall zuschlagen.
7.6 Schöner Einstieg in die Welt der Sprachassistenten

Mit dem Kauf der kleinen Version des Amazon Echo bin ich sehr zufrieden. Der Dot macht einen guten Eindruck und klingt für seine Größe erstaunlich gut.

  • Design 8
  • Preis/Leistung 9
  • Verarbeitung 7
  • Handhabung 8
  • Audioqualität 7.5
  • Software 6
  • User Ratings (0 Votes) 0
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Über den Autor

Hi, ich bin Chris, 23 Jahre alt, interessiere mich für Technik und möchte euch daran teilhaben lassen.