Als technikbegeisterte Redaktion sind unsere Autoren ständig auf der Suche nach neuen Apps. Welche Apps uns in 2016 begeistert haben, erfährst du in diesem Artikel. 

Xiaomi Tools & MiBand – Ein günstiges Gadget zur Allzweckwaffe machen

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Screenshot: Xiaomi/PXLMAG

Vor einiger Zeit berichtete ich euch schon einmal, warum ich mein Xiaomi MiBand 1S super finde und nicht zur Version 2 upgraden werde. Jetzt möchte ich euch eine App vorstellen, die dem MiBand (in allen Versionen: 1, 1S und 2) noch mehr Funktionen spendiert. Die App nennt sich passenderweise „Tools & MiBand“.

Die App ist kostenpflichtig, lohnt sich meiner Meinung nach aber auf jeden Fall, wenn ihr im Besitz eines MiBands seid. Momentan liegt der Preis bei 2,49€. Aber was kann die App denn jetzt überhaupt?
Die App kümmert sich um fast alles, was das schlaue Armband so kann, dabei kommuniziert sie über die offizielle Xiaomi App. Es ist also kein Problem, die Grundfunktionen weiterhin damit abzudecken. Die App bietet unter anderem eine permanente Herzfrequenz-Messung, eine verbesserte Weckfunktion, einen Untätigkeitsalarm, eine Funktion für PowerNaps und eine erstklassige Benachrichtigungsfunktion.
An sich nichts wirklich sensationell Neues, aber eine sehr praktische Ergänzung. Gerade die Benachrichtigungen sind einfach klasse, wo die offizielle App, bei mir jedenfalls, auf ganzer Linie enttäuscht, spielt Tools & MiBand seine Stärke aus. Apps lassen sich einzeln mit Farbe (insofern vom Band unterstützt), Vibrationsmuster, Erinnerungen, Filtern, Ruhezeiten und noch viel mehr konfigurieren. Auch Anpassungen für einzelne Kontakte sind möglich. Somit bietet die App für mich einen sehr guten Ersatz, falls meine Smartwatch mal zu Hause bleiben muss.
Tools & Mi Band
Entwickler: Zdeněk Horák
Preis: 2,99 €

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Leonard: Bux – Aktienhandel für Jeden

Bux macht die Börse für jeden zugänglich. Die niederländische App hat zahlreiche Awards gewonnen und zählt definitiv zu den Aufsteigern des Jahres. Nach der Registrierung startet man mit 1000 funBUX, die virtuelle Währung in der App, welche man in mehr als 200 Aktien, Währungen, Rohstoffe und Indizes investieren kann. Man spekuliert, ob der Kurs steigen oder fallen wird und erhält dann einen entsprechenden Gewinn oder Verlust. Eine große Community gibt Tipps, in was man investieren sollte und auch Bux selbst versorgt die User mit spannenden Berichten und Hintergrundinfos über den Weltmarkt.

Der „App Guide“ führt bei Bedarf durch das 1×1 der Finanzwelt und erklärt die Grundlagen fürs Traden. Wer sich bereit fühlt und volljährig ist (Bux ist da sehr streng und prüft den Personalausweis), kann statt funBUX mit echtem Geld traden. Dabei geht es um relativ geringe Beträge, bereits mit 10€ ist man dabei, die Trading-Gebühren beginnen bei moderaten 0,25€ pro Position. Erfahrene Trader können mit Multiplikatoren ihren Gewinn sogar verfünffachen, verlieren dann aber eben im schlimmsten Fall auch das Fünffache. Praktisch: Man verliert nicht mehr, als man eingezahlt hat, wenn also etwas schief geht, ist der Schaden begrenzt.

Bux schafft es auf erstaunlich einfache Weise, die junge Generation für die Märkte zu begeistern. Die Community wächst stetig, bereits jetzt sind 600.000 Buxianer dabei.

BUX - Spannender Aktienhandel
Entwickler: BUX B.V.
Preis: Kostenlos+
BUX - Spannender Aktienhandel
Entwickler: BUX B.V.
Preis: Kostenlos+

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Fabian: Blendle – das iTunes des Journalismus?

Als Blendle im September 2015 auch in Deutschland startete, wurde das Startup von großen Verlagen häufig nur belächelt. Blendle hat es sich zum Ziel gesetzt, zum iTunes des Journalismus zu werden. Dank Blendle sollen Nutzer künftig keine komplette Zeitung oder ein ganzes Magazin mehr kaufen müssen, sondern lediglich einzelne Geschichten. Ähnlich wie es iTunes damals mit Musik gemacht hat – und damit eine ganze Branche revolutionierte.

In der App werden dem Nutzer in einem Stream von Freunden oder der Blendle-Redaktion Artikel empfohlen, häufig mit einem kleinen Kommentar darüber sowie der Anzahl der „Likes“. Während für eine kürzere Kolumne meist nur um die 50 Cent fällig werden, kann eine mehrere Seiten umfangreiche Titelgeschichte des SPIEGEL, ein Dossier der ZEIT oder die „Seite Drei“ der Süddeutschen Zeitung auch mal bis zu 1,99 Euro kosten. Genannte Titel gehören meist auch zu den Topsellern im Blendle-Kiosk. Dank des täglichen Newsletters, der von Blendle-Mitarbeitern jeden Morgen erstellt wird, geht einem nur selten der Lesestoff aus.

Lesenswert: Ein Blick auf BlendleWie finanziert sich Online-Journalismus in der Zukunft?

Die Preisgestaltung ist in der Regel sehr fair gestaltet. Gefällt einem mal ein Artikel nicht oder war dieser schlichtweg zu teuer, kann der Kaufpreis bis zu einige Stunden nach dem Kauf noch vollständig zurückerstattet werden. „Supernett“, wie die Blendle-Macher ihr Rückerstattungs-Konzept auch selbst nennen. Blendle lässt sich im Browser nutzen und gibt es ebenfalls als App für Android und iOS.

Blendle
Entwickler: Blendle
Preis: Kostenlos
Blendle
Entwickler: Blendle
Preis: Kostenlos+

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Leopold: Untappd Discover Beer – Bis der Krankenwagen kommt?

Als mich Fabian neulich fragte, welche App mein Favorit in 2017 war kam mir direkt Untappd in den Sinn. Da mir in letzter Zeit vor allem das Prinzip und die Idee hinter der kleinen Anwendung wichtig geworden ist, dachte ich garnicht erst an Apps wie Prisma oder Pokémon Go! Denn hinter Untappd steckt ein kleines Startup, welches uns zum Sozialen „Trinken“ motivieren will.

Doch was ist eigentlich Untappd? Hinter dem Slogan „Drink socially with Untappd!“ steckt nicht irgendeine große Brauerei (obwohl diese natürlich profitieren), sondern der einfache Gedanke, eine persönliche Plattform für Bier (Liebhaber) zu schaffen. Nahezu jede Flasche Bier lässt sich mit der Kamera des Smartphones einfach scannen und der Timeline, welche das Herzstück der App bildet, hinzufügen. Mit einer kleinen Bewertung pro Bier „Check-In“, kreiert man über einen gewissen Zeitraum einen guten Überblick über den eigenen Geschmack. Dieser erscheint sowohl in der eigenen Timeline, als auch der meiner Untappd Freunde.

Ranglisten und Geschmacksrichtungen mit entsprechenden Empfehlungen machen das „saufen“ so etwas vollkommener. Versteht es nicht falsch – aber die Idee das wir mittlerweile selbst unser Bier tracken, ist doch echt lustig.

Untappd gibt es übrigens sowohl im App Store, als auch im Google Play Store. Ausprobieren lohnt sich, auch wenn du, wie ich, nur zu den gelegentlichen Genießern eines frisch gezapften Bieres gehörst. Vergiss den Humor der Entwickler und Nutzer bitte nicht.

Untappd - Discover Beer
Entwickler: Untappd
Preis: Kostenlos
Untappd - Discover Beer
Entwickler: Untappd, Inc
Preis: Kostenlos

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David: Der beste Twitter-Client – Tweetbot

Meine App des Jahres 2016 ist schlicht und einfach der beste Twitter-Client für iOS: Tweetbot. Auch wenn die App in seiner aktuell vierten Version sicherlich kein Geheimtipp mehr ist, ist es vor allem auf dem iPhone meine Applikation Nummer Eins.

Tweetbot macht alles, was ein guter Twitter-Client können muss: Im Zentrum steht die übersichtliche Timeline – ohne den ganzen Algorithmus-Zauber, den die offizielle Twitter-App mittlerweile macht. Außerdem zeigt die App Erwähnungen und Nachrichten sowie zwei weitere modifizierbare Kacheln. Als neues Feature in Version 4 kann man sich hier z.B. aktuelle Statistiken zu seiner Aktivität auf Twitter anzeigen lassen.

Alles in allem ist vor allem das leichtgewichtige Design von Tweetbot überzeugend. Darüber hinaus sieht die Universal-App sowohl auf dem iPhone als auch auf dem iPad großartig aus. Und auch wenn der Preis einige vielleicht abschrecken mag: Die App ist ihr Geld definitiv wert.

Tweetbot 4 for Twitter
Entwickler: Tapbots
Preis: 10,99 €
Tweetbot for Twitter
Entwickler: Tapbots
Preis: 10,99 €

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Tobias: Die womöglich beste App zum Schreiben – iA Writer

Vielen ist es sicher schon einmal passiert, dass sie während des Schreibprozesses nicht mehr weiterkommen und stattdessen anfangen das unfertige Dokument zu formatieren. Und das, obwohl die Deadline unaufhaltsam immer näher rückt. Deswegen gibt es iA Writer, eine App zum Schreiben mit einer ablenkungsfreien Arbeitsumgebung. Trotz des minimalistischen Aufbaus gibt es ein paar kleine, aber nützliche Features und Funktionen, wie zum Beispiel die sogenannte Syntax Control, die verschiedenen Modi zum Schreiben wie Nachtfarben- und Schreibmaschinen-Modus. Hinzu kommt die Bibliothek, welche sich in iCloud Drive oder Dropbox befindet.
Die Applikation ist für beispielsweise Vielschreiber, Schüler oder Studenten auf jeden Fall einen Blick wert. iA Writer ist im Mac App Store, im iOS App Store und im Google Play Store erhältlich.
iA Writer
Entwickler: iA Labs GmbH
Preis: 4,49 €
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Alexander: myTaxi – einfach und praktisch

myTaxi ist eine App, mit der man sehr einfach ein Taxi zu seinem aktuellen
Standpunkt ordern kann. Man sieht dabei, wo der Fahrer ist, und wann er etwa bei einem eintrifft. Hat die Fahrt begonnen, kann man über das Handy-Display den aktuellen Fahrpreis ablesen und nach Ankunft, sofern der Account mit PayPal verknüpft ist, direkt bezahlen! Wer will, natürlich auch mit Trinkgeld.
Außerdem kann man beim Bestellvorgang Präferenzen wie „Mercedes“, „Umwelttaxi“ oder „Kleintier“ angeben. Des weiteren gibt es die Option „Stammfahrer“: Ist man bereits mit einem Fahrer gefahren und fand das Auto besonders toll oder den Fahrstil angenehm, kann man diesen favorisieren und diese werden beim Bestellen zukünftiger Taxis bevorzugt angefragt.
myTaxi hat mir dieses Jahr mehrmals das Leben erleichtert, sei es, weil man zu einer Veranstaltung möchte und die Öffis wegen Demonstrationen in Berlin nicht mehr fahre, oder weil der Weg zu Fuß dann plötzlich doch zu weit ist.
mytaxi – Die Taxi App
Preis: Kostenlos
mytaxi - Die Taxi App
Preis: Kostenlos

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Lukas: Bestens organisiert in Schule oder Uni – Uniplaner

uniplannerIch möchte euch nun die App Uniplaner vorstellen. Wie der Name schon sagt, richtet sich diese App an Schüler und Studenten. Primär benutze ich sie um meinen Stundenplan immer mit den derzeit anstehenden Fächern zu sehen. Zusätzlich können noch Aufgaben und Events eingetragen werden – eine Erinnerungsfunktion ist natürlich auch vorhanden. Zusätzlich lassen sich optional A/B Wochen einstellen, womit der Stundenplan immer abwechselnd angezeigt werden kann.
Ich schätze auch sehr an der App, dass wir unseren Stundenplan als PDF exportieren können und somit auf jedem Gerät betrachten können. Im Grunde gibt es auch nicht mehr zu der App zu sagen. Sie  ist kostenlos, also hat man auch nichts zu verlieren!
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Julius: Schriftstücke schick speichern – Instapaper

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Screenshot: PXLMAG/Instapaper

Ich war lange Zeit überzeugter Pocket-Nutzer. Das Programm rüstete eine der langweiligsten, aber dennoch praktischen Funktionen nach: Es speicherte Artikel für später. Nicht mehr und nicht weniger. Immer, wenn ich auf einen Beitrag gestoßen war, den ich gerade nicht lesen konnte oder unbedingt für später aufheben wollte, kam Pocket zum Einsatz. Durch Apps und Browsererweiterungen machte sie das Speichern auf nahezu jeder erdenklichen Plattform einfach. Mozilla integrierte die Erweiterung sogar standardmäßig in ihren Firefox-Browser. Der Gamer würde sagten: Level durchgespielt, Endboss besiegt. Pocket hatte nahezu alles erreicht, was eine solche App erreichen kann und war zum „Speicherknopf des Internets“ geworden.

Doch die Macher wollten mehr. Nach und nach bauten sie ihre App in eine Art Soziales Netzwerk um – und verloren mich als Nutzer. Ich wollte mir kein Nutzerprofil anlegen und brauchte keine Funktionen, um Artikel mit anderen zu teilen. Diese Funktion erfüllten bei mir größtenteils die etablierten Netzwerke, allen voran Twitter. Also suchte ich nach einer Alternative zu Pocket, die ich schließlich in Instapaper fand.

Die App erinnert an das Pocket der Anfangszeit und kommt simpel, fast minimalistisch daher. Das Wichtigste wird konsequent in den Vordergrund gestellt: Die Beiträge. Alle gespeicherten Artikel erscheinen in einer Liste. Neben der Überschrift scheidet Instapaper lediglich die ersten Wörter des Beitrags an und zeigt ein kleines Vorschaubild, das meist gut verdeutlicht, worum es in dem Artikel geht.

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Screenshot: PXLMAG/Instapaper

Verschiedene Optionen sorgen dafür, dass das Erscheinungsbild des Artikels an den eigenen Geschmack angepasst werden kann. Der Nutzer hat die Wahl zwischen verschiedenen Schriftarten, kann die Hintergrundfarbe auswählen und die Größe der Schrift einstellen. Artikel lassen sich durch einen Klick auf den „Gefällt mir“-Knopf hervorheben. Auch das Archivieren ist möglich. Empfehlungen präsentiert Instapaper im Gegensatz zur Konkurrenz von Pocket zurückhaltend: Unter der Rubrik „Stöbern“ finden sich Artikel-Empfehlungen der letzten Tage, die entweder von Freunden, oder aber von Instapaper direkt kommen.

Insgesamt ist Instapaper eine gut designte und funktionale App, die das Wichtigste in der Vordergrund stellt, anstatt sich in unzähligen Funktionen zu verlieren. Lediglich das Fehlen einer App für den Desktop, die gespeicherte Artikel auch auf dem Laptop offline verfügbar gemacht hätte, trübt das Gesamtbild ein wenig.

Instapaper
Preis: Kostenlos+
Instapaper
Preis: Kostenlos

Zum Autoren-Profil von Julius.

VictorChristoph und unser Admin Marcel haben es aus zeitlichen Gründen leider nicht geschafft, eine App vorzustellen.

Guten Rutsch!

silvester 2016 pxlmag

Das gesamte PXLMAG-Teams wünscht dir nun einen guten Rutsch ins neue Jahr. Wir hoffen, dich auch im Jahr 2017 wieder als Leser hier auf unserem Blog begrüßen zu dürfen! Nur durch dich als Leser gibt es diesen Blog – daher vielen Dank für deinen Support!

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Über den Autor

Hallo, ich bin Fabian, 16 Jahre alt und komme aus der Nähe von Stuttgart. Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit der Fotografie. Außerdem interessiere ich mich sehr für Technik, spannende Zukunftstechnologien, Online-Medien und Webvideo. Hier auf PXLMAG bin ich als Chefredakteur für die Produktion und Korrektur von Inhalten verantwortlich, außerdem leite ich die Social Media Kanäle von PXLMAG.