In der Serie PXLNWS (danke an Christoph für den coolen Namen) werden euch jeden Sonntag verschiedene Autoren die wichtigsten News der Woche präsentieren. Diese Woche mit folgenden Themen: LG G4, Sony Xperia Z4, WhatsApp Sicherheitslücke, iOS und Android Apps auf Windows 10, #tattoogate bei der Apple Watch, Quartalszahlen von Apple und Twitter und einem neuen Akku von Tesla, der die Welt verändern soll!

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So sieht das LG G4 aus! (Bild: LG Presse)

Release LG G4

Eines der spannensten Themen der letzten Woche war sicherlich der Release des neuen Flaggschiff-Smartphones von LG, dem LG G4. Während das Design sehr ähnlich geblieben ist, hat sich unter der Haube einiges getan. So besitzt das G4 nun eine 16 Megapixel Rückkamera und ein QHD IPS-Display sowie eine angepasste Benutzeroberfläche und Android 5.1 Lollipop. Lest hier den ausführlichen Artikel von Fabian.

 

Offizielles Pressefoto des Sony Xperia Z4 (Bild: Sony)

Offizielles Pressefoto des Sony Xperia Z4 (Bild: Sony Presse)

Sony Xperia Z4 Nacht und Nebel Release

Da staunten wir nicht schlecht, als Sony sein neues Flaggschiff-Smartphone lediglich über eine Pressemeldung veröffentlichte. Das Z4 wurde aber lediglich für einige Asiatische Länder bestätigt. Für den Europäischen Markt wird daher für den Sommer ein Z5 erwartet. Ihr wollt mehr über das Xperia Z4 erfahren? Lest euch hier den Artikel von Leopold durch.

Sicherheitslücke bei WhatsApp: WhatsApp speichert Anrufe

Die von Jens Herford diese Woche entdeckte WhatsApp Sicherheitslücke ergab einen riesen medialen Aufschrei. Doch ist die Sicherheitslücke wirklich so dramatisch? Nein, da WhatsApp nur in einer geleakten Version (2.12.45), welche nur für den Test und die interne Nutzung bestimmt war, Anrufe speichert. Das bedeuted, dass die offizielle Version (z.B. im Play-Store) von WhatsApp keine Sicherheitslücken aufweist und ihr getrost die Telefon-Funktion weiter benutzen könnt.

iOS und Android Apps auf Windows 10!

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Offizielles Logo (Bild: Wikipedia)

Ja, ihr habt richtig gehört ;-) Ein Projekt mit dem Codenamen „Project Astoria“ soll es Entwicklern ermöglichen, problemlos Android Apps auf Windows 10 umzubauen. Das „Project Islandwood“ ist für iOS-Entwickler interessant. Sie sollen mithilfe von Visual Studio den Code leicht anpassen können und so die App unter Windows-Phone zum Laufen zu bringen. Außerdem können Webapps zu Windows-Apps werden. Man müsse nur beim „Project Westminister“ die URL angeben und auf fertig klicken. Schon hat man eine Webapp zur App umgebaut. Auch können Windows-Programme (Desktop) zu Apps durch das „Project Centennial“ werden. Die Vision von Windows ist es also, Apps für alle Plattformen bereitzustellen. Klingt gut, aber ob es wirklich so kinderleicht wie beschrieben ist, bliebt abzuwarten.

Apple Watch: #tattoogate und Wasserdichtigkeit

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Apple Watch (Bild: BagoGames, Flickr)

Nach #bendgate mit dem iPhone 6+ nun #tattoogate mit der Apple Watch. Was ist das? In der vergagenen Woche wurden einige Berichte von Nutzer mit Tattoos der Apple Watch öffentlich. Sie beklagten sich über einen nicht funktionierenden Pulsmesser und einer fehlerhaften Erkennung der Apple Watch beim Heben des Armes. Apple hat hierzu ein Statement veröffentlicht, in dem eingeräumt wird, dass es tatsächlich Konflikte mit Tattoos am Arm und der Apple Watch gibt. Laut Apple kommt das Licht der Sensoren nicht durch die Pigmente der Haut mit Tattoos, daher funktioniere da die Pulsmessung nicht genau. Auf der offiziellen Support-Seite von Apple gibt man bekannt, dass die Pulsmessung bei einigen Nutzern durch bestimmte Faktoren nicht funktionieren könne. Trotzdem hofft man noch auf ein Software-Update, durch das dieses Problem gelöst werden kann.

Für alle Apple Watch Nutzer, die Angst vor einer kaputten Apple Watch durch Regen oder Wasser haben, hat Alex vom YouTube-Kanal MrHelferSyndrom ein klasse Video erstellt, in dem er die Apple Watch auf ihre Wasserdichtigkeit testet. Unbedingt anschauen!

Tesla stellt Powerwall vor!

„Das, was ich nun gleich verkünden werde, das wird absolut verrückt klingen.“

Elon Musk, Gründer von Tesla, vor der Präsentation des Powerwalls.

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Tesla Auto in Tokio (Bild: Héctor García, Flickr)

Der kalifornische Elektroauto-Konzern Tesla hat einen Akku vorgestellt, der die Welt verändern soll! Powerwall heißt das System, das Solarstrom über die Nacht speichern soll und so im Haushalt perfekt genutzt werden kann! Der Akku soll bis zu 10 Kilowattstunden Strom speichern können und so laut Tesla vier Fünftel des Energiebedarfs einer vierköpfigen Familie decken. Außerdem ist eine kleinere Variante mit 7 kWh verüfgbar. Praktisch: Das System kann durch Zussammenschalten von bis zu 9 Geräten beachtlich erweitert werden. 3100 Euro soll der Akku kosten und man kann ihn sich in seiner Wunschfarbe bestellen. „Er soll wie eine Skulptur aussehen!“, verkündetet Tesla-Gründer Musk stolz. Der Preis könnte aber durch staatliche Zuschüsse vermindert werden. Im Sommer soll das Gerät in den USA erscheinen, in Deutschland im Laufe des Jahres. Tesla-Gründer Musk sieht vor allem in Entwicklungsländern mit unzureichender Stormversorgung einen großen Absatzmarkt. Mal sehen, wie lange es dauert, bis solche Akkus zu unserem Alltag gehören.

Quartalszahlen von Twitter und Apple

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Diese Woche hat Twitter neue Quartalszahlen veröffentlicht. Man habe mehr Nutzer registrieren können aber trotzdem mehr Verlust gemacht, aber der Umsatz sei auf 436 Mio. Dollar gestiegen. Der meisten Gewinn macht Twitter durch Werbung auf mobilen Geräten (Smartphones und Tablets). Twitter hat aktuell 302 Mio. aktive Nutzer pro Monat, von denen 80% auf mobilen Geräten unterwegs sind.

 

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Auch aus Cupertino bekam man neue Quartalszahlen von Apple: Die iPhone Verkäufe sind stark gestiegen (in den letzte 3 Monate hat man 61.2 Mio verkauft), iPad Verkäufe sind gesunken (12.6 Mio. verkauft) und 4.5 Mio. Macs wurden verkauft. Der Umsatz betrug 58 Mio. US-Dollar.

 

Quellen:

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Über den Autor

Hallo, ich bin Fabian, 16 Jahre alt und komme aus der Nähe von Stuttgart. Seit meiner Kindheit beschäftige ich mich mit der Fotografie. Außerdem interessiere ich mich sehr für Technik, spannende Zukunftstechnologien, Online-Medien und Webvideo. Hier auf PXLMAG bin ich als Chefredakteur für die Produktion und Korrektur von Inhalten verantwortlich, außerdem leite ich die Social Media Kanäle von PXLMAG.